November 2019

Der letzte Tag der Reise mit mobilen Klinik bricht an. Nach einer sehr lauten und eher schlaflosen Nacht freue ich mich schon wieder sehr auf Litembo. Auf geht´s nach Nangombo. Ein kleines Dorf nah an Mbamba Bay. Gleich viel Arbeit wie an den anderen Tagen, aber mit einem tollen Abschieds-Lunch. 

Tag 4 beginnt mit Unpünktlichkeit der Anderen. Ja, ich bin halt doch deutsch. Und dann folgt mir auch noch dieser Mann von gestern ins Krankenhaus. Nach einer ganz klaren Ansage meines Teams, lässt er mich nun hoffentlich in Ruhe!

Nach einer Pause am Lake Nyasa kommen wir gegen Abend des dritten Tages in Mango an, einer der schönsten Orte hier. Wir werden herzlich im Pfarrhaus empfangen. Zum Abendessen gehen wir in die kleine Stadt. Hier hat sich schon rumgesprochen, dass die mobile Klinik kommt und das dieses Mal eine "Mzumgu" (weiße Person) dabei ist. Während des Essens bemerke ich die ständigen Blicke eines einzelnen Mannes,.Gott sei Dank bin ich nicht alleine, denn die Situation beängstigt mich. Kein schönes Gefühl, wegen der Hautfarbe so eine Sonderstellung zu haben. Sixti bleibt immer zum Schutz an meiner Seite.

Der zweite Tag in Lundu beginnt mit Kopfschmerzen. Ich konnte relativ gut schlafen und hatte Gott sei Dank einen Schlafsack mitgenommen, da es Kopfkissen oder ähnlichen Komfort natürlich nicht gibt. Dazu musste mein Kanger herhalten, das ist Stoff, den man normalerweise zu einem Rock bindet oder auch gerne als Halstuch trägt.

MOBILE KLINIK 25.11.-30.11.2019. Unser Team (Dr. Dennis (Arzt), Dr. Ndomba (Medical Officer), Schwester Imelda und und unser Fahrer Sixbert, genannt Sixti und ich) macht sich am 25.11. morgens auf den Weg. Es ist Regenzeit, die "Strassen" sind überschwemmt. Wir fahren die Route am See, es gleicht trotzdem einer Rutschpartie. Gegen 10 Uhr kommen wir in Lundu, einem kleinen Dorf in der Nähe des Lake Nyasa. Lundu liegt in 487 M Höhe, hat auch einen kleinen Kindergarten und eine Primary School.