Der zweite Tag in Lundu beginnt mit Kopfschmerzen. Ich konnte relativ gut schlafen und hatte Gott sei Dank einen Schlafsack mitgenommen, da es Kopfkissen oder ähnlichen Komfort natürlich nicht gibt. Dazu musste mein Kanger herhalten, das ist Stoff, den man normalerweise zu einem Rock bindet oder auch gerne als Halstuch trägt.

Ach ja, mein Freund der Hahn krähte mich / uns pünktlich um sechs Uhr wach.

Nach einem schnell vergangenen Vormittag mit 25 Patienten blieb Zeit in der Mittagspause, Lundu einmal näher anzuschauen. Ich habe mir mit Schwester Imelda die Primary School angeschaut. Hier geht man von der 1. bis zur 6. Klasse hin und wechselt, wenn man kann, danach zur Secendary School. Dort ist dann der Unterricht nur noch in englischer Sprache.

Es war eine schöne Abwechslung, mit den ganzen fröhlichen Kindern in der Pause zu spielen.